BDF Sozialwerk - Versicherungen für Forstleute
Wohn Riester beim BDF Sozialwerk

Wohn Riester für den Forstwirt

Kommt es zu Auszahlungen von Riester gefördertem Vermögen in Form einer Rente, z.B. 
bei Versicherungen, ist dieses voll zu versteuern (sogen. nachgelagerte Besteuerung). 
Werden geförderte Sparleistungen für die Anschaffung oder Herstellung einer selbstgenutzten Immobilie verwendet oder werden Tilgungsleistungen für ein entsprechend verwendetes Darlehen gefördert, wird die nachgelagerte Besteuerung durch die Bildung eines Wohnförderkontos (WFK) gewährleistet. 
 
Es wird für jeden Wohn-Riester-Bausparvertrag zum Zeitpunkt der Entnahme des „Altersvor-
sorge-Eigenheimbetrags“  (= gefördertes Bausparguthaben zzgl. Zulagen und anteiliger Zin-
sen)  eingerichtet. Neben dem „Alters­vorsorge-Eigenheimbetrag“  werden auch die geförder-
ten Tilgungsleistungen samt Zulagen auf diesem Konto erfasst. Der sich aus dem WFK erge-
bende Betrag wird jährlich um  2 % bis zum Zeitpunkt des Beginns der nachgelagerten Be-
steuerung (zwischen dem 62. und 68. Lebensjahr) erhöht.

In der Phase der nachgelagerten Besteuerung („Auszahlungsphase“) erfolgt die Versteuerung des WFK. Bei dieser nachgelagerten Besteuerung ist grundsätzlich jedes Jahr bis zur Rückführung des WFK der sogenannte Verminderungsbetrag mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Der Verminderungsbetrag ist der sich mit Ablauf des Kalenderjahres des Beginns der für die Versteuerung 
des WFK maßgeblichen „Auszahlungsphase“ ergebende Stand des WFK dividiert durch die 
Anzahl der Jahre bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres.

Anstelle der laufenden Verminderung kann zu Beginn der Phase der nachgelagerten Besteuerung die Auflösung des WFK bei der WFK führenden Stelle verlangt werden. Der sich ergebende Auflösungsbetrag wird zu 70 % mit dem individuellen Steuersatz versteuert (Einmalbesteuerung). 

 

Wofür man „Wohnriester“ nutzen kann …  

  • Erwerb oder Bau: das geförderte Alters­vorsorgekapital kann für den Erwerb oder den Bau selbst genutzter Wohnimmobilien eingesetzt werden.

 

  • Tilgung: künftig können Tilgungsleistungen steuerlich begünstigt werden, wenn die zugrunde liegenden Darlehen für die Finanzierung einer selbst genutzte Wohnimmobilien eingesetzt werden. 

 

  •  Entschuldung: Zu Beginn der Auszahlungsphase kann der Zulageberechtigte das geförderte Alters­vorsorgekapital auch für die Entschuldung einer selbstgenutzten Wohnimmobilie einsetzen 

 

  • Genossenschaftsanteile: Der Kreis der begünstigten Anlageprodukte ist auch um den Erwerb weiterer Genossenschaftsanteile erweitert wenn man in der betreffenden Genossenschaft wohnt.  

 

Wann „Wohnriester“ förderschädlich wird …  


Eine förderschädliche Verwendung (sprich: Kündigung, die zur Rückzahlung der Förderung führt) liegt vor, wenn …  

  • Aufgabe der Immobilie für die Mittel aus dem Vertrag entnommen 
    wurde (mit Übergangsfristen)  
    — Damit ist sowohl der Verkauf / Umzug als auch Tod gemeint …  
    — Im Todesfall geht die Steuerschuld auf die Erben über 

 

  • Keine eigene Nutzung der Immobilie (bspw. Fremdvermietung), bzw. Immobilie ist nicht Lebensmittelpunkt. 

 

  • Kündigung des Vertrages = „Auflösen“ des Wohnförderkontos

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